Planungs­dokumente: 2. vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes Nr. 83 (B) - Südteil - Gebiet zwischen St. Johanniskloster, Holmer-Noor-Weg, A. P. Møller Skolen und Schleiufer

Begründung

1. Ausgangssituation

1.1. Geltungsbereich

Das ca. 16,5 ha große Plangebiet des seit dem 03.10.2014 rechtskräftigen Bebauungsplans Nr. 83 (B) - Südteil - Gebiet zwischen St. Johanniskloster, Holmer-Noor-Weg, A. P. Møller Skolen und Schleiufer – befindet sich in der Stadt Schleswig (Bundesland Schleswig-Holstein) östlich des Stadtzentrums und unmittelbar an der Schlei. Am 09.11.2015 hat die Ratsversammlung der Stadt Schleswig hat den Entwurf der 1. vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 83 (B) als Satzung beschlossen.

Der Geltungsbereich umfasst den direkt östlich an das Schleswiger Stadtzentrum (Holmer-Noor-Weg) angrenzenden Bereich der ehemaligen Kaserne „Auf der Freiheit“, das Holmer Noor sowie die südlich angrenzenden Flächen mit folgender räumlicher Begrenzung:

  • im Norden durch die A. P. Møller Skolen,
  • im Westen durch den Holmer–Noor-Weg,
  • im Osten und Südosten durch das Holmer Noor und den Uferbereich
  • zum Wasserlauf Holmer Noor / Schlei,
  • im Süden durch die Schlei.

Innerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Nr. 83 (B) sollen durch eine 2. vereinfachte Änderung neue textliche Festsetzungen aufgenommen bzw. geändert werden. Diese ergeben sich aus der Planzeichnung zur 2. vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 83 (B) im Maßstab 1:1.000.

1.2. Grundlage des Verfahrens

Grundlage des Verfahrens ist das Baugesetzbuch (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I, S. 2414) in der derzeit gültigen Fassung.

Die Ratsversammlung der Stadt Schleswig hat am 25.09.2017 die Aufstellung der 2. vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 83 (B) - Südteil - Gebiet zwischen St. Johanniskloster, Holmer-Noor-Weg, A. P. Møller Skolen und Schleiufer - " beschlossen. Die Änderung des Bebauungsplanes soll nach dem vereinfachten Verfahren gemäß § 13 BauGB erfolgen. Das vereinfachte Verfahren kann angewendet werden, wenn durch die Änderung oder Ergänzung eines Bauleitplans die Grundzüge der Planung nicht berührt werden und wenn

  • die Zulässigkeit von Vorhaben, die einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung oder nach Landesrecht unterliegen, nicht vorbereitet oder begründet wird und
  • keine Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der in § 1 Abs. 6 Nr. 7 Buchstabe b

genannten Schutzgüter bestehen.