Planungs­dokumente: Bebauungsplan Nr. 20 B der Stadt Schleswig

Begründung

Begründung zum Bebauungsplan Nr. 20 B der Stadt Schleswig - Gebiet nördlich des Wiesendammes zwischen Strandweg, Königstraße und Wiesenstraße

1. Entwicklung des Bebauungsplanes

1.1. Veranlassung zur Aufstellung

Nachdem Bundes- und Kreisbahn die Nutzung ihrer Anlagen und Flächen südlich der König­straße aufgegeben haben, steht hier ein Areal von besonderer Bedeutung für die städtische Entwicklung zur Verfügung. Zur Neuordnung des Bereiches wurde zur Jahreswende 1992/93 ein städtebaulicher Ideenwettbewerb durchgeführt. Eine Realisierung des Entwurfes der Preisträger (Architekten Auer & Weber, Stuttgart) scheiterte aus verschiedenen Gründen.

Im Zusammenhang mit veränderten Eigentumsverhältnissen, den Ansiedlungswünschen verschiedener Untenehmen und dem Vorhaben, auf einem Großteil des Plangebietes die Landesgartenschau 2008 durchzuführen, entschieden sich die zuständigen städtischen Gremien im Herbst 2004 von der bisher verfolgten Planung abzurücken.

Am 25.04.2005 beschloss die Ratsversammlung den Bebauungsplan in einen Nordteil (20 A) und Südteil (20 B) zu teilen. Mit dem Nordteil soll die planungsrechtliche Grundlage für eine Bebauung der südlich der Königstraße gelegenen Flächen hergestellt werden.

Innerhalb des Bebauungsplanes Nr. 20 A wurde zwischenzeitlich für einen Teilbereich der Bebauungsplan Nr. 20 C aufgestellt. Dieser umfasst den Bereich zwischen der VR Bank und dem Hotel 'Alter Kreisbahnhof'. Eine weitere Planung im südlichen Bereich des ehemaligen Bebauungsplanes Nr. 20 ist derzeit nicht absehbar. Daher hat sich die Stadt Schleswig entschieden, den aktuellen Planbereich dieses Bebauungsplanes mit der Nr. 20 B zu versehen. Er umfasst den südlichen und westlichen Bereich des ursprünglichen Bebauungsplanes Nr. 20 A.