Planungs­dokumente: Bebauungsplan Nr. 58 der Gemeinde Trittau (§3 Abs. 2 BauGB und §4 Abs. 2 BauGB)

Textliche Festsetzungen

1. Art der baulichen Nutzung gem. § 9 (1) 1 BauGB

In allen WA-Gebieten sind die in § 4 (3) BauNVO aufgeführten Ausnahmen nicht Bestandteil des Bebauungsplanes und somit nicht zulässig gem. § 1 (6) BauNVO.

In allen MI-Gebieten sind die in § 6 (2) Nr. 6 und 7 BauNVO aufgeführten Gartenbaubetriebe und Tankstellen nicht zulässig gem. § 1 (5) BauNVO.

In dem MI-Gebiet mit dem Index 1 sind Wohnungen im Erdgeschoss nur auf max. 50 % der Nutzfläche je Gebäude zulässig gem. § 1 (7) BauNVO.

In dem MI-Gebiet mit dem Index 1 sind Vergnügungsstätten im Erdgeschoss nicht zulässig gem. § 1 (7) BauNVO.

Neue Stellungnahme

2. Maß der baulichen Nutzung gem. § 9 (1) 1 BauGB

In allen MI-Gebieten sind Überschreitungen der festgesetzten zulässigen Grundflächenzahl durch die in § 19 (4) BauNVO aufgeführten Anlagen bis zu einer Gesamtgrundflächenzahl von max. 0,8 zulässig gem. § 19 (4) BauNVO.

Die in der Planzeichnung festgesetzten max. zulässigen Firsthöhen beziehen sich auf die jeweils zugehörige Erschließungsstraße. Von den in der Planzeichnung mit max. 12 m festgesetzten Firsthöhen kann ausnahmsweise zur Betonung besonderer Bauteile auf max. 15 m für max. 1/5 der Gebäudelänge abgewichen werden.

Von der im MI-Gebiet mit dem Index 1 festgesetzten Baulinie ist ein Zurücktreten sämtlicher Gebäudeteile um 3 m zulässig gem. § 23 (2) BauNVO.

Neue Stellungnahme

3. Garagen, Carports und Nebengebäude gem. § 9 (1) 4 BauGB

In den WA-Gebieten sind Garagen, Carports und Nebengebäude zwischen vorderer Baugrenze bzw. ihrer Verlängerung und der Straßenbegrenzungslinie nicht zulässig.

Neue Stellungnahme