Planungs­dokumente: B-Plan Nr. 84 "Pferdehof an der Eckernförder Straße in Kopperby-Heide"

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

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Inhalt Stadt Kappeln

Bebauungsplan Nr. 84

„Pferdehof an der

„Eckernförder Straße"

in Kopperby-Heide"

Begründung 

Umweltbericht

                                                                                                                                         Übersichtsplan

Auftraggeber:   Stadt Kappeln

                       Kreis Schleswig-Flensburg

Planung:          O L A F

                       Regionalentwicklung

                       Bauleitplanung

                       Landschaftsplanung

                       Freiraumplanung

                       Süderstraße 3

                       25885 Wester-Ohrstedt

                       Tel.: 04847/980

                       Fax: 04847/483

                       www.olaf.de

Bearbeiter:       Dipl.-Ing. Michael Mäurer

                       M.A. Luisa Determeyer

                       Dipl.-Ing. Christina Berndt

Stand:            Entwurf für die öffentliche Auslegung

  13.05.2016

     

Inhalt

Teil I  -  Begründung.. 4

1          Einleitung. 4

1.1       Anlass und Ziel der Planung. 4

1.2       Lage und Umfang des Plangebietes. 4

1.3       Rechtsgrundlagen. 4

1.4       Verfahren. 5

2          Städtebauliche Ausgangssituation. 5

2.1       Umgebung des Plangebietes. 5

2.2       Bestand und gegenwärtige Nutzung des Plangebietes. 5

2.3       Erschließung. 6

2.4       Grünflächen, Natur und Landschaft 6

3          Inhalte  des Planes. 6

3.1       Städtebauliches Entwurfskonzept 6

3.2       Flächenbilanz. 6

3.3       Art und Maß der baulichen Nutzung. 7

3.4       Bauweise und überbaubare Grundstücksflächen. 8

3.5       Örtliche Bauvorschriften. 8

3.6       Technische Ver- und Entsorgung. 9

3.6.1           Abwasserentsorgung  9

3.6.2           Regenentwässerung  9

3.6.3           Trinkwasserversorgung  9

3.6.4           Elektroenergieversorgung  9

3.6.5           Löschwasser 9

3.6.6           Müllentsorgung  9

3.6.7           Telekommunikation  9

3.7       Immissionsschutz. 10

3.8       Bundeswehr. 10

4          Belange des Umwelt-, Natur- und Artenschutzes. 10

5          Hinweise. 10

6          Abschließende Erläuterungen. 10

6.1       Maßnahmen der Bodenordnung und Kosten der Planrealisierung. 11

Teil II - Umweltbericht. 12

1          Einleitung. 12

1.1       Inhalte und Ziele des Umweltberichtes. 12

1.2       Angaben zum Standort 12

1.2.1           Art und Umfang des Vorhabens  12

1.2.2           Bedarf an Grund und Boden  12

1.3       Umweltschutzziele aus übergeordneten Fachgesetzen und Fachplanungen und ihre Berücksichtigung im Bebauungsplan. 13

1.3.1           Landesentwicklungsplan  13

1.3.2           Regionalplan  13

1.3.3           Landschaftsprogramm   13

1.3.4           Landschaftsrahmenplan  14

1.3.5           Flächennutzungsplan  14

1.3.6           Landschaftsplan  14

1.3.7           Baugesetzbuch und Bundesnaturschutzgesetz  14

2          Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen. 15

2.1       Bestandsaufnahme und Bewertung. 15

2.1.1           Schutzgut Mensch (Erholung, Lärmimmissionen) 15

2.1.2           Schutzgut Tiere und Pflanzen  15

2.1.3           Schutzgut Boden  16

2.1.4           Schutzgut Wasser 16

2.1.5           Schutzgut Klima / Luft 17

2.1.6           Schutzgut Landschafts- und Ortsbild  17

2.1.7           Erhaltungsziele und Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete  18

2.1.8           Schutzgut Kultur- und sonstige Sachgüter 18

2.1.9           Wechselwirkungen der Schutzgüter 18

2.2       Prognosen zur Entwicklung des Umweltzustandes. 18

2.2.1           Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung der Planung  18

2.2.2           Entwicklung des Umweltzustandes bei Nichtdurchführung der Planung  19

2.3       Geplante Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen  19

2.4       Alternative Planungsmöglichkeiten. 19

3          Artenschutzrechtliche Prüfung. 20

4          Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung. 22

4.1       Beschreibung des Eingriffs. 22

4.2       Eingriffsbewertung. 22

4.2.1           Arten und Lebensgemeinschaften  23

4.2.2           Fauna  25

4.2.3           Boden  25

4.2.4           Wasser (Oberflächengewässer, Grundwasser) 25

4.2.5           Klima / Luft 26

4.2.6           Landschaftsbild  26

4.3       Vermeidung bzw. Minimierung von Beeinträchtigungen. 27

4.4       Bilanzierung. 27

4.4.1           Bilanzierung Boden  27

4.5       Beschreibung der Ausgleichsmaßnahmen. 28

4.5.1           Kompensationserfordernis für das Schutzgut Boden  28

4.5.2           Umsetzung  29

5          Zusätzliche Angaben. 29

5.1       Schwierigkeiten bei der Erhebung: 29

5.2       Beschreibung der Maßnahmen zur Überwachung der erheblichen Umweltauswirkungen (Monitoring) 29

5.3       Zusammenfassung. 30

                                                                                  

Teil I  -  Begründung

1 Einleitung

1.1 Anlass und Ziel der Planung

Die Stadt Kappeln hat die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 84 „Pferdehof an der „Eckernförder Straße" in Kopperby-Heide" beschlossen.

Im Jahr 2007 wurde der vorhandene Pferdebetrieb an der „Eckernförder Straße" in Kopperby-Heide durch die 15. Änderung des Flächennutzungsplans als Sondergebiet „Pferdehof" ausgewiesen. Somit wurde die vorhandene Nutzung im Außenbereich gesichert und die Errichtung einer Reithalle mit Nebenanlagen und Reitplatz ermöglicht.

Zwischenzeitlich wurde der Betrieb aufgegeben. Das vorhandene Wohnhaus wird derzeit als Unterkunft für Asylsuchende genutzt.

Die neuen Eigentümer möchten den Pferdehof nun wieder aktivieren. Das bestehende Wohnhaus direkt an der „Eckernförder Straße" soll abgerissen werden. Das Schuppengebäude im vorderen Bereich soll, soweit es der Erhaltungszustand erlaubt, erhalten bleiben und zur Unterbringung von Seminarräumen, Gästezimmer und Gästewohnungen für Besucher des Reiterhofes umgebaut oder am gleichen Standort neu gebaut werden.

In dem Bereich westlich der Reithalle soll entsprechend der 15. Änderung des Flächennutzungsplans ein Reitplatz angelegt werden.

Südlich der vorhandenen Reithalle, im hinteren Grundstücksbereich, möchten die neuen Eigentümer ein neues Betriebsleiterwohnhaus errichten.

Da jedoch gemäß der 15. Änderung des Flächennutzungsplans nur ein Wohngebäude für Betriebsangehörige zulässig ist und nach Auskunft des Kreises ohne Bebauungsplan nur im straßenseitigen Bereich des Grundstücks, d. h. an dem gleichen Standort wie das bisherige Wohnhaus, ein neues Wohngebäude errichtet werden darf,  wird der Bebauungsplan Nr. 84 aufgestellt.

1.2 Lage und Umfang des Plangebietes

Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 7.800 m² und befindet sich im Ortsteil Kopperby / Kopperby-Heide der Stadt Kappeln, westlich der Kreisstraße 123 „„Eckernförder Straße"" auf dem Grundstück „„Eckernförder Straße"" 38.

Es umfasst die Flurstücke 34/4 (teilweise), 34/9 und 34/10 der Flur 4 in der Gemarkung Kopperby, Gemeinde Kappeln, Kreis Schleswig-Flensburg.

1.3 Rechtsgrundlagen

Für das Bauleitplanverfahren finden folgende Vorschriften Anwendung:

- Baugesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 20.10.2015 (BGBl. I S. 1722)

- Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung - BauNVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 1990 (BGBl. I S. 132), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 11.06.2013 im (BGBl. I S. 1548)

­ Planzeichenverordnung (PlanZV) vom 18. Dezember 1990 (BGBl. 1991 S. 58) geändert durch Art. 2 G zur Förderung des Klimaschutzes bei der Entwicklung in den Städten und Stadtn v. 22.7.2011 (BGBl. I S. 1509)

­ Regionalplan für den Planungsraum V, 2002

­ Gesetz zum Schutz der Natur. Landesnaturschutzgesetz Schleswig-Holstein (LNatSchG S-H) in der Fassung der Bekanntmachung vom 01.03.2010 (GVOBl. 2010, S.301)

­ Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in der Bekanntmachung der Neufassung vom 29.Juli 2009 (BGBl. I S. 2542)

­ Satzungen der Stadt Kappeln

1.4 Verfahren

Die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 84 „Pferdehof an der „Eckernförder Straße" in Kopperby-Heide" soll gemäß § 10 BauGB durchgeführt werden. Zweck und Inhalt entsprechen den §§ 8 und 9 BauGB.

2 Städtebauliche Ausgangssituation

2.1 Umgebung des Plangebietes

Das Plangebiet liegt westlich der Straße „„Eckernförder Straße"" des Ortsteils Kopperby / Kopperby-Heide.

Nördlich und östlich des Plangebiets befindet sich eine Einzelhausbebauung. Südlich schließen zum Betrieb gehörige Flächen für die Landwirtschaft, die als Weideflächen und Koppeln genutzt werden, an.

Eine Bushaltestelle, über die eine regelmäßige Busverbindung in die Kappelner Innenstadt und Richtung Eckernförde und Damp möglich ist, befindet sich ca. 50 m nördlich des Plangebiets an der „„Eckernförder Straße"".

2.2 Bestand und gegenwärtige Nutzung des Plangebietes

Das Plangebiet umfasst das Gelände eines Reiterhofs mit einem Wohngebäude, einem Stallgebäude und einer Reithalle mit Stallungen.

Der Betrieb auf dem Reiterhof wurde zwischenzeitig aufgegeben. Zurzeit wird lediglich das vorhandene Wohnhaus als Unterkunft für Asylsuchende genutzt.

2.3 Erschließung

Über die vorhandene Kreisstraße „„Eckernförder Straße"" (K 123) wird das Plangebiet erschlossen.

Da sich dieser Bereich außerhalb der Ortsdurchfahrt befindet, besteht hier eine Anbauverbotszone von 15 m.

Es sind bereits zwei direkte Zufahrten vorhanden. Der rückwärtige Bereich, in dem sich die Reithalle befindet und in dem der Neubau des Wohnhauses geplant ist, wird durch einen Privatweg über die südliche Zufahrt erschlossen.

2.4 Grünflächen, Natur und Landschaft

Das Plangebiet wird bisher größtenteils als Viehweide genutzt und ist aufgrund der Gebäude sowie der Reithalle bereits anthropogen geprägt. Ringsum ist das Vorhabengebiet mit Gehölzen eingefasst und fügt sich daher harmonisch in die Landschaft ein. Der nordöstliche Teil diente ursprünglich als Garten, dieser wird aber im Zuge der Planung umgenutzt. Die vorhandenen Linden an der „„Eckernförder Straße"" und die ältere Erle im Norden werden zum Erhalt festgesetzt.

Durch das Planungsvorhaben sind voraussichtlich keine erheblichen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu erwarten.

Die mit dem Vorhaben verbundenen naturschutzrechtlichen Belange sind in der Eingriffs-/ Ausgleichsbilanzierung sowie der Umweltprüfung mit Umweltbericht gemäß § 2 BauGB und dem artenschutzrechtlichen Fachbeitrag gemäß § 44 BNatSchG berücksichtigt. Weiterführende Erläuterungen zur Ausgangssituation sind im Umweltbericht (Teil II der Begründung) enthalten.

3 Inhalte  des Planes

3.1 Städtebauliches Entwurfskonzept

Um dem neuen Besitzer die Wiederaufnahme und Weiterentwicklung des Betriebes für Schulungs- und Seminarzwecke zu ermöglichen, wird angestrebt, das Stallgebäude im vorderen Grundstücksbereich zu Seminarräumen und Gästezimmer und

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