Planungsdokumente: 15. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Fleckeby "Feuerwehr, Dörfergemeinschaftshaus und Kinde" für ein Gebiet südlich der Tennisplätze und westlich der Dorfstraße im Ortsteil Götheby-Holm

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

1.4.1 Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein 2021

Die Gemeinde Fleckeby wird im Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein 2021 als 'Ländlicher Raum' eingestuft. Sie befindet sich am Randes des 10 km-Umkreises um das Mittelzentrum Eckernförde und in einem Entwicklungsraum für Tourismus und Erholung. Weiterhin findet sich für den Bereich zwischen Fleckeby und Götheby die Darstellung als Vorbehaltsraum für Natur und Landschaft. Das Plangebiet liegt am Rande des Naturparkes 'Hüttener Berge' sowie im Naturpark 'Schlei'.

1.4.2 Regionalplan für den Planungsraum III, 2001

Der Regionalplan für den Planungsraum III (Kreisfreie Städte Kiel, Neumünster, Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde) weist der Gemeinde Fleckeby eine ergänzende, überörtliche Versorgungsfunktion in ländlichen Räumen zu. Diese Gemeinden sollen sich unterhalb der Ebene der ländlichen Zentralorte stärker entwickeln, als die anderen nicht zentralörtlich eingestuften Gemeinden. Die Leistungsfähigkeit der zentralen Orte soll dabei gewahrt bleiben. Die Flächen zwischen Fleckeby und Götheby sind als Gebiet mit besonderer Bedeutung für Natur und Landschaft gekennzeichnet. Das Plangebiet liegt am Rande des Naturparkes 'Hüttener Berge' und im Naturpark 'Schlei' sowie in einem großflächigen Gebiet mit besonderer Bedeutung für Tourismus und Erholung.

Gem. der Teil-Fortschreibung des Regionalplanes, Sachthema Windenergie, für den neuen Planungsraum II (29.12.2020) befinden sich im Umkreis von mind. 5 km keine Vorranggebiete für Windkraftanlagen.

1.4.3 Flächennutzungsplan

Im rechtsverbindlichen Flächennutzungsplan der Gemeinde Fleckeby aus dem Jahr 1975 (ehemals Gemeinde Götheby) sind der südliche und der westliche Planbereich als öffentliche Grünflächen 'Badestelle/Sportplatz/Spielplatz' dargestellt. Im Norden wurde im Rahmen der 2. F-Plan-Änderung im Jahr 1979 eine Sonderbaufläche dargestellt.

In der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 16 wird das Plangebiet im Wesentlichen als Fläche für Gemeinbedarf (gem. § 9 Abs. 1 Nr. 5 BauGB) mit der Zweckbestimmung 'Feuerwehr / Dörfergemeinschaftshaus / KiTa' sowie im Nordosten (außerhalb des Plangeltungsbereich dieser F-Plan-Änderung) als Allgemeines Wohngebiet (gem. § 4 BauNVO) festgesetzt. Diese Festsetzungen weichen damit in der Art der Nutzung von den Darstellungen des gültigen Flächennutzungsplanes ab.

Die damit notwendige 15. Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgt im Parallelverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 16 gemäß § 8 Abs. 3 BauGB. Inhaltlich wird der Bebauungsplan damit aus den künftigen Darstellungen des Flächennutzungsplanes entwickelt.